23.07.2010 - GNN- Vorstand äußert sich zum Gesundheitskonzept der hessischen GrünenTrotz Urlaubszeit hat der GNN- Vorstand auf das am Donnerstag, 15. Juli, veröffentlichte Konzept der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen in Hessen zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum reagiert und eine eigene Pressemittelung dazu herausgegeben.
Weiter unten finden Sie außerdem einige ergänzende Überlegungen dazu vom Vorsitzenden des GNN, mit denen er ausdrücklich eine Diskussion und Weiterentwicklung der politischen Konzepte anregen möchte.
V.a. die Vertreterinnen und Vertreter der hessischen Parteien bzw. Fraktionen sowie der Kommunen, Landkreise und regionaler Zusammenschlüssesind damit eingeladen, sich mit dem GNN zu Fragen der zukünftigen Gesundheitsversorgung zu verständigen.
zum Konzept der hessischen Grünen- Fraktion zur "Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum";
ergänzende Überlegungen von Dr. Uwe Popert, Vorsitzender des GNN e.V. (zur Zeit im Urlaub):
Ich finde die AGneS-Konzepte überholt. VeraH ist viel leichter umsetzbar und effektiver.
Auch dürfte es sich als schwierig erweisen, die vielen kleinen Bausteine zu einem harmonischen System zusammenzufügen, weil diese ja nur separat und auch nur für sehr begrenzte Zeiträume und Fragestellungen erprobt wurden.
Es wäre also eine Modellregion mit gleichzeitiger Implementierung und Globalauswertung zu fordern.
Das wiederum wirft die Frage auf, wie diese Versorgungssysteme in Zukunft gesteuert werden sollen.
Hier stehen ja verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Wahl:
SPD: große regionale Krankenhauskette (halbstaatlich?)
Grüne: Gesundheitsämter
CDU: ?
FDP: dezentral?
(Bemerkenswert: in keinem der Papiere wurden Krankenkassen erwähnt!)
meine Meinung (U. Popert): Staatlich sanktionierten und kontrollierten regionalen Indikatorenmodellen (auf der Basis der OECD-Indikatoren) gehört die Zukunft. Schließlich werden ambulanter und stationärer Bereich ja bereits durch AQUA so überprüft. Die Frage ist nur: was passiert dann? Bei Belohnungsmodellen werden gute immer besser und schlechte immer schlechter.
